Mit Rücksicht begegnen

„Der Mensch sollte ihnen mit Rücksicht begegnen, seinen Sammeltrieb mäßigen und sie keineswegs mutwillig zerstören, auch wenn sie ihm alt, unbekannt, ungenießbar oder giftig erscheinen. Die wunderlichen, nach warmen Sommer- und Herbstregen geheimnisvoll aus dem Boden gezauberten „Männlein im Walde” sind wehrlose, meist freundliche Geschöpfe, die ihr bescheidenes Dasein im Dämmerlicht des Waldes friedlich verbringen möchten.”

Gottfried Amann (1901-1988), deutscher Forstwissenschaftler und Sachbuchautor
Quelle: Über Pilze im Vorwort zu „Pilze des Waldes“, zitiert nach der 6. Auflage, Melsungen 1985, S. 5

Corona-Krise

Wenn das Leben dir eine Zitrone gibt …   

Die weltweite Corona-Pandemie hat das Leben der Menschen blitzartig verändert. Wirtschaftskrise, Konjunkturrückgang, Kurzarbeit, Massenarbeitslosigkeit, Fake-News, Verschwörungstheorien etc. machen Angst, bedrohen und verunsichern. So Vieles was zuvor noch alltäglich war, ist plötzlich nicht mehr oder nur noch erschwert möglich. Unsere Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt, soziale Kontakte auf die Notwendigsten reduziert; Reisen, Feste, Konzerte und Partys sind tabu. Es ist eine Zeit des Verzichts, vieler Einschränkungen und Verbote, deren Ende wir alle schnellstmöglich herbeisehnen.

Bei all den negativen Faktoren, die es gab und gibt, möchte ich Euch in diesem Beitrag meine persönliche positive Erfahrung aus der Corona-Krise berichten. Allgemein finde ich es wichtig, sich bei jeder noch so misslichen Lage nicht nur auf die schlechten Aspekte zu konzentrieren, sondern auch daraus zu lernen und bejahende Erkenntnisse zu beherzigen und in die Zukunft mitzunehmen.


Bee


Für Schwarz-Weiß-Denker

hört die Welt dort auf,
wo sie bunt zu werden beginnt.

(Ernst Ferstl)


Durch die Krise ist mir bewusst geworden, wie wichtig doch Freizeit ist, bzw. Beschäftigung, die glücklich und zufrieden macht. Ich konnte in dem letzten halben Jahr enorm viel Zeit in der Natur, in meinem geliebten Bienengarten verbringen. Seit langem kam ich in den Genuss mich intensiv mit dem zu beschäftigen, was mich mit Freude erfüllt, mich entspannt und mir ein gutes, zufriedenes Gefühl schenkt.

Im Garten habe ich aber nicht, wie jetzt ein mancher vermuten mag, den ganzen Tag in der Sonne gesessen und die Zeit mit Müßiggang verbracht. Ganz im Gegenteil, oft habe ich im Schweiße meines Angesichts bis zum Sonnenuntergang hart geschuftet. Abends war ich dann körperlich total kaputt und müde, aber doch gleichzeitig glückselig und zufrieden über die geleistete Arbeit in der Natur.

Mit dem Vorsatz die Artenvielfalt zu fördern, machte ich mich ans Werk, indem ich in meinem Waldgarten das Angebot an heimischen Pflanzen erweiterte. So pflanzte ich im Frühling zwanzig Schlehen. Die Schlehe auch Schwarzdorn genannt, ist ein echtes Naturschutzgehölz und bietet vielen Vögeln durch ein dichtes, dorniges Strauchwerk Schutz für Nist- und Futterplätze. Die fünfblättrigen weißen Blüten des Strauches sind für viele Insekten eine wichtige Nektarquelle im Frühjahr. Und im Herbst finden die schwarz-blauen, herben Früchte, die wie Minipflaumen aussehen bei Tieren und auch Menschen Anklang.

Zwanzig junge Schlehen (Prunus spinosa) bereichern den Bienengarten.

Im Bienengarten verzichte ich vollkommen auf künstlichen Dünger sowie Pestizide. Gerne darf es auch etwas unaufgeräumt aussehen, so habe ich u. a. eine 20 Meter lange Totholz- oder Benjeshecke angelegt. Diese Hecke bietet vielen Nützlingen Schutz und ein Zuhause. Aktuell konnte ich einen Igel in der Hecke entdecken. Im Garten hängen derweil ein Dutzend Nisthilfen, die ich selbst gebaut habe. Diese helfen den Vögeln zur Brutzeit und auch im Winter als trockener Zufluchtsort.

In den Trockenmauern die ich zum einen zur Hangbefestigung setzte, haben sich neue Tierarten angesiedelt. Verschiedene Insekten wie u. a. die Große Wollbiene (Anthidium manicatum), die wärmeliebend ist und sonnige Plätze mag, nahmen die steinige Behausung freudig an. Aber auch Amphibien wie die Eidechse oder die Kröte fühlen sich auf den wärmenden Sonnendecks oder in den kühlen Verstecken des durchlässigen Gemäuers wohl. Zu meiner großen Freude konnte ich diese und andere neue Gartenbewohner im Sommer auf meinem Areal beobachten und bestaunen.


Honig wohnt in jeder Blume,
Freude an jedem Orte, man muss nur,
wie die Biene, sie zu finden wissen.
(Heinrich von Kleist)*


*(1777 – 1811), Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist,
deutscher Dramatiker, Novellist, Schriftsteller und Erzähler
Quelle: Kleist, H., Briefe. An Wilhelmine von Zenge, 23. September 1800
Foto: © Frank Werner


Vielleicht findet es ein mancher banal, aber wie so oft sind es die kleinen Dinge im Leben die glücklich machen. Was habt ihr Positives in der Corona-Krise erlebt? Gerne könnt ihr Euere schönen Erlebnisse und Momente mitteilen, ob es nun das Innehalten, neue Initiativen, die Hilfe unter Nachbarn, die Solidarität oder sonst ein Ereignis ist, ich bin gespannt auf euere Geschichte und freue mich über jeden Kommentar.

                                … mach Limonade daraus!

Gottes Wunder – Bienendemokratie


Sprichwort im Bild – Quelle: Gay, J., und Menkhoff I., Das große Buch der Bienen. Fackelträger-Verlag, 2012.

Das Sprichwort im Foto hat mich inspiriert ein paar Zeilen zu reimen. ✍

Bienendemokratie

Willst du gelebte Demokratie sehen,
musst du zu den Bienen gehen.
Lerne, wie man mit vereinter Kraft,
wirklich große Dinge schafft.
Kollektiv erforschen, lebhaft diskutieren,
Übereinstimmung finden, Fehler minimieren.
Der Bienenstaat lebt nach dieser Devise,
wenn’s bei uns Menschen doch auch nur so liefe.

Oktober 2020, © Frank Werner

Herbstzeit – Frühblüher pflanzen

Herbstzeit ist Pflanzzeit: Jetzt Frühblüher setzen!

Nun ist es wieder soweit, die Tage werden kürzer, die Sonne wird schwächer und von den Bäumen rieselt das Laub. Aber der Herbst ist nicht nur golden, er ist auch bunt! Mit ihren bunten Blüten bringen Herbstblumen Farbe in das kühle Grau dieser Jahreszeit. Diese Farbtupfer sind wahre Stimmungsaufheller gegen den „Herbstblues“.

Auch die Insekten profitieren mit einer Extraportion Pollen & Nektar von der bienenfreundlichen Blütenpracht. Im Bienengarten leuchten momentan die Herbstastern in einem intensiven Violett, der Enzian präsentiert seine blauen Blüten, dazwischen strahlen weiße Alpenveilchen und an den rosa-rot blühenden Fetthennen laben sich Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten.

 
Nachdem der Sommer in allen Farben des Regenbogens erstrahlte, leuchtet die Natur ab September in kräftigen Gelb-, Orange-, Blau- und Rot-Tönen. Oft kommt uns der Sommer endlos vor, doch ein einziger kalter Septembertag reicht, um zu ahnen, was der Abschied bedeutet. Da tröstet uns das herbstliche Blütenfestival mit seinen prächtigen Farben und versüßt uns den Weggang der sonnenreichen Jahreszeit.

Damit es mit der Blütenpracht am Anfang des neuen Jahres gleich weiter geht, habe ich aktuell 1.000 Krokus-Blumenzwiebeln, 150 Märzenbecher und 100 Schneeglöckchen gesetzt. Diese Frühblüher sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und andere Insekten auf ihren ersten Frühlingsausflügen. Die Frühjahrsblüher helfen den Bienen mit ihrem Pollen- und Nektarangebot beim Start in die neue Saison. Ich freue mich schon darauf!

Im Erdreich schlummern 1.000 Krokusse, wartend aufs Frühjahr um dann zu erwachen.

Zuhause im Bienengarten

Die Wohnungen der Honigbienen im Bienengarten

Heute möchte ich Euch die aktuellen Wohnstätten meiner Honigbienen zeigen. Jeder Bienenstand ist ein Unikat und der Standort wurde sorgfältig ausgewählt. So habe ich die Stände in Hanglage nach Südwest oder Südost ausgerichtet. Alle Konstruktionen sind selbst gezimmert und wurden spezifisch für das Gelände angefertigt.

Ausnahmslos bestehen die Unterkünfte (sogenannte Beuten) aus dem natürlichen Rohstoff Holz. Die Magazinbeuten im Zanderformat sind untereinander kompatibel und beliebig stapelbar, was eine einfache Erweiterung oder Einengung des Brut- und Honigraums ermöglicht.

Auch in dem geschlossenen Bienenstand (6 -9 / siehe Foto) sind im Inneren Zanderbeuten, die man mühelos mittels Schwerlastauszügen nach hinten herausziehen und von oben behandeln kann. Ursprünglich war dieser massive „Schrank“ aus Eichenholz eine veraltete Hinterbehandlungsbeute. Diesen altertümlichen Kasten, auch Blätterstock genannt, habe ich für meine Zwecke umgebaut und auf das heutzutage gängige Zanderformat modernisiert.

Damit ihr Euch ein Bild davon machen könnt, nachfolgend ein paar Fotos zu den Immen-Behausungen des Bienengartens. Über Kommentare oder auch fachspezifische Fragen freue ich mich sehr.

Herzliche Grüße, Frank

Gartenglück

… oder die Stimme des Gartens.Flower 218

Schon Cicero sagte einst:

„Wenn du einen Garten
und dazu noch eine Bibliothek hast,
wird es dir an nichts fehlen.”

Da bin ich ganz bei ihm, wobei es fraglich ist, ob diese Aussage in der heutigen Zeit von Steingärten, Stadtbalkonen und E-Book-Lesern noch auf viele Menschen zutrifft? Aber sicher bin ich, dass beides eine Oase der Entspannung und Zufriedenheit sein kann, weil es bei mir so ist.

Seit dem biblischen Garten Eden sind Gärten die Verkörperung von Entspannung, Ruhe, Frieden, Muße und Glück. Gärten bieten Schutz gegen die moderne und oft feindliche Umwelt und sie bieten die Möglichkeit, in die Rhythmen der Natur friedlich einzutauchen.

Das Thema „Insektensterben“ ist aktuell in aller Munde und jeder, der einen Garten bewirtschaftet, kann aktiv die Insekten und die Pflanzenvielfalt (Biodiversität) unterstützen. Dazu sollte man seinen Garten natürlich und mit entsprechenden bienenfreundlichen Blühpflanzen und ursprünglichem Lebensraum gestalten.

Allein in Deutschland gilt nach Angaben des Naturschutzbundes (NABU) jede Dritte der 560 Wildbienenarten als gefährdet oder vom Aussterben bedroht. 39 Arten sind sogar schon ausgestorben.

Darum möchte ich jedem Natur- und Gartenfreund ans Herz legen, die bedrohten Insekten zu schützen und dementsprechend naturnah zu gärtnern. Lasst die Stimme des Gartens mit summen, brummen und zwitschern erklingen und genießt den Klang der anmutigen Natur!

Schild am Eingang zum Bienengarten.
Schild am Eingang zum Bienengarten.

Der Sommer ist da und die Bienen tanzen

Mit dem Juni ist der Sommer eingekehrt und die Temperatur hat die 30°C-Marke erreicht. An den Bienenstöcken ist Hochbetrieb, die „Mädels“ sammeln fleißig Nektar und Pollen. In meinen Pausen setze ich mich gerne an ein schattiges Plätzchen und beobachte das emsige Treiben der Bienen, dass mich jedes Mal aufs neue begeistert.

Es summt und brummt, die Bienen tanzen im Sonnenschein.
Es summt und brummt, die Bienen tanzen im Sonnenschein.

Manchmal sieht es aus, als würden die Bienen im goldenen Sonnenlicht tanzen. Dann wieder kommt es mir vor, als hätten einige es besonders eilig und sie schießen aus ihrer Behausung wie eine Pistolenkugel in den blauen Himmel. Mit genauso einem Tempo landen auch ganz Eifrige auf dem Flugbrett und diverse tollpatschige Immen überschätzen sich mit der Lande-Geschwindigkeit und purzeln regelrecht nachhause.

Es gibt aber auch unter den Bienen eher gemütliche Typen, die alles mit Ruhe machen, verträumt vor ihrer Haustür sitzen, neugierig etwas untersuchen, sich eben anderes verhalten als die arbeitsamen Schwestern und vom restlichen Bild förmlich aus der Reihe tanzen.

Tanz, tanz aus der Reihe.
Tanz, tanz, tanz aus der Reihe.

Apropos Schwestern, ab und an sieht man auch einen dicken Drohn (Bruder/männliche Biene) der gerade Flugstunden nimmt. Der Lebenssinn der Drohnen besteht hauptsächlich aus „futtern“ und jungfräuliche Bienenköniginnen zu begatten. Drohnen entstehen im Gegensatz zu ihren Schwestern, den Arbeiterinnen, aus einem unbefruchteten Ei. Somit haben sie keinen Vater, sondern nur eine Mutter; die Königin.

Die pummeligen „Prinzen“ führen aber nur kurz ein Lotterleben, denn haben sie es geschafft sich mit einer jungen Bienenkönigin zu paaren, sterben sie danach. Drohnen, die im Spätsommer/Herbst noch leben, werden von den Arbeiterinnen aus dem Bienenstock herausgejagt (Drohnenschlacht) und sterben ebenfalls.

Wenn jetzt manche denken, Drohnen seien faul und unnütz, muss ich zur deren Verteidigung dagegenhalten und betonen, dass Drohnen für die Bildung neuer Honigbienenvölker unentbehrlich sind – ohne Fortpflanzung kann das Volk nicht weiterbestehen.

Ein Volk kann aber auch nicht ohne Nahrung überleben, deswegen ist es wichtig, dass es keine Trachtlücken gibt und immer etwas am Blühen ist. Diesen Monat hat es im Bienengarten auch wieder reichlich geblüht. Unter anderem diverse Rosen, Nelken, Funkien, Fingerhut, Blauer Eisenhut, Storchenschnabel, Liguster, Natternkopf.

Waldmeister

Der Waldmeister (Galium odoratum) gehört zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae) und fühlt sich besonders in schattigen Laubwäldern mit leicht feuchten, nährstoffreichen Böden (gerne kalkhaltig) wohl. Er ist in ganz Mittel- und Nordeuropa heimisch.

Schon in früheren Zeiten (Mittelalter) war das Kraut als Würz- und Heilpflanze sehr beliebt. Das „Wohlriechende Labkraut“ fand Verwendung als Duft/Lufterfrischer, in der Küche und als Arznei. Auch wurde der Waldmeister als „Frauenbettstroh“ bezeichnet und Wöchnerinnen nutzten ihn zum Auffüllen von Betten (Kräuterkissen).

Die Pflanze trägt viele Namen und wird auch „Gliedkraut“, „Herzfreund“, „Maikraut“, „Mäserich“, „Mösch“, „Schumarkel“, „Sternleberkraut“, „Tabakskraut“ , „Teekraut“, „Waldelfenkraut“, „Walpurgiskraut“, „Waldmeier“,  oder „Waldmännchen“ genannt.

Zurzeit blüht der Waldmeister auch im Bienengarten und verströmt einen herrlichen Duft. Dazu möchte ich noch anmerken, dass das künstliche Aroma dem Original um Längen in Duft und Geschmack hinterherhinkt.

Ausschlaggebend für den würzigen Duft ist der Stoff „Cumarin“ der in den Blättern und Stängeln enthalten ist. Cumarin hilft in leichter Dosis bei Migräne und Kopfschmerzen, außerdem fühlt man sich davon schön beschwingt. Also die optimale Zutat für die Maibowle! ?

Doch Vorsicht, Überdosierung führt zum genauen Gegenteil mit Schwindel, Übelkeit und Kopfschmerzen. Daher sollten die Blätter nicht zu lange ziehen und auch nicht mehr als 3 Gramm frischer Waldmeister pro Liter für die Maibowle verwendet werden.

Apropos, die Maibowle ist ein alter Liebestrank und schon im Jahr 854 n. Chr. soll der Benediktinermönch „Wandalbertus“ die schönen Worte: „Schütte den perlenden Wein auf das Waldmeisterlein“ geschrieben haben. Die berauschende Wirkung des Trunks sollte ebenfalls wie der „Tanz in den Mai“ die Liebesbereitschaft steigern. ^^

Steckbrief Waldmeister

Botanischer Name: Galium odoratum
Wuchs-Typ: Staude, Rhizom
Wuchshöhe: 20 cm bis 30 cm
Wuchsbreite: 15 cm bis 60 cm
Wuchseigenschaften: Flachwüchsig, Ausläufer
Blütezeit: April bis Juni
Erntezeit: März bis April (Vor der Blüte)
Blütenfarbe: Weiß
Blütenform: Doldentrauben
Blattfarbe: Grün
Blattform: Elliptisch
Standort: Halbschattige bis schattige Standorte mit feuchten, kalkhaltigen und nährstoffreichen Böden
Verwendung als Heilkraut: Nervöse Unruhe, Stress, Migräne, Frühjahrsmüdigkeit, Gelbsucht, Hämorrhoiden, Magenkrämpfe, Leberstauung, Venenerkrankungen
Verwendung als Gewürzkraut: Bowle, Pudding, Kuchen & Torten, Süßwaren, Eiscreme, Getränke

Zu guter Letzt noch ein Waldmeister-Gedicht zum Muttertag:

Mit einem Strauß Waldmeister
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Weiß und grün ist mein Strauß,
hübsch bescheiden sieht er aus.
Frisch vom Wald kommt er herein.
Rieche nur, er duftet fein!
Nimm! Vom Frühling ist‘s ein Stück.
Ich wünsche dir Mutter, lauter Glück!

Josef Guggenmos (1922-2003)

April, ein blütenstarker Monat

Abgesehen von der momentanen Lage der Corona-Krise haben wir eine traumhaft schöne Frühlingszeit und ich kann mich nicht zurück erinnern wann wir wettertechnisch schon einmal so einen wundervollen und sonnenreichen April hatten. Täglich genieße ich die herrliche Zeit im Bienengarten und erfreue mich an der reich blühenden Natur und dem emsigen Treiben der Bewohner des Bienengartens.

Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass mein gesammelter Regenwasservorrat schon knapp wird, da ich viel gießen muss und es es diesen Monat fast nicht regnete. So hoffe ich, dass es bald ein paar Regentage gibt damit mein 2000 L – Wasserspeicher wieder befüllt wird.

Im Bienengarten blüht und sprießt es momentan gewaltig. U.a. Apfel, Bärlauch, Flieder, Goldnessel, Lorbeerkirsche, Pflaume, Süßkirsche, Tulpen, Waldmeister, Weißdorn und vieles mehr.