Mein Name ist Frank und ich bin mit Herz und Seele Tier- und Naturfreund. Vor über zehn Jahren entdeckte ich meine besondere Leidenschaft für die Bienen, wie alles begann und wie ich zur Imkerei kam, erfährst du hier: Hallo Welt! Liebe Bienen- und Naturfreunde!
Ich freue mich über jeden Austausch, über Fragen, Anregungen oder einfach gemeinsame Gedanken rund um Natur und Bienen.
Viel Freude beim Entdecken meiner Bienengartenwelt.
Anfang März habe ich im Bienengarten ein mit Trittsteinen begehbares Erdbeerbeet angelegt.
Zugleich keimt, wächst und gedeiht die Aussaat der Walderdbeere (Fragia vesca) am Fenster im Mini-Gewächshaus.
Jetzt muss ich mich noch etwas in Geduld üben und wenn die Pflänzchen dann stark genug sind werden sie ins Freiland gepflanzt und können sich dort weiterentwickeln.
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Der Januar 2020 war in Europa um 3,1 Grad wärmer als die durchschnittliche Januartemperatur der Jahre 1981 bis 2010
Laut europäischem Klimawandeldienst Copernicus (Copernicus Climate Change Service) war der Januar 2020 der wärmste Januar in Europa und auch zusammen mit dem Januar 2016, weltweit seit Beginn der Aufzeichnungen.
Reinigungsflug der Bienen am 16.01.2020
Die milde Mittags-Temperatur um die 13°C und strahlender Sonnenschein lockte auch meine Bienen so früh zu Jahresbeginn aus ihrer Behausung um zum Reinigungsflug zu starten.
Beim Reinigungsflug entsorgen die Bienen ihren Unrat, der sich in ihrer Kotblase während der langen Winterruhe angesammelt hat. Bienen koten nicht in ihren Stock, durch dieses Hygieneverhalten wird die Gefahr der Verbreitung von Krankheitserregern im Nest erheblich reduziert.
Voraussetzung für den Reinigungsflug ist ein sonniger Tag mit einer Lufttemperatur von mindestens 10°C um die Mittagszeit.
Bei 13° C machten die Bienen schon am 16.01.2020 ihren ersten Reinigungsflug.
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Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah! Die Luft ist still, als atmete man kaum, Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah, Die schönsten Früchte ab von jedem Baum. O stört sie nicht, die Feier der Natur! Dies ist die Lese, die sie selber hält, Denn heute löst sich von den Zweigen nur, Was von dem milden Strahl der Sonne fällt.
(Christian Friedrich Hebbel, 1813-1863)
Bakira im Blättermeer
Die Bäume im Bienengarten haben schon kräftig Laub abgeworfen und ein bunter Blätterteppich schmückt den Waldboden.
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LAND DES HONIGS – Dokumentarfilm, Nordmazedonien 2019
Kinostart: 21.11.2019
Eine Regel in der Imkerei lautet, nur die Hälfte des Honigs zu nehmen und den Rest für die Bienen zu lassen. Eine Imkerin respektiert diese Regeln und versucht, eine natürliche Balance zu erhalten. Doch dann wird in ihr Land eingedrungen.
In einem entlegenen mazedonischen Dorf steigt Hatidze, eine etwa 50-jährige Frau, täglich einen Berghang hinauf. Sie macht sich auf den Weg zu ihren zwischen den Felsspalten lebenden Bienenvölkern. Ohne Gesichts- oder Handschutz entnimmt sie sanft die Honigwaben und singt dabei ein uraltes Lied. Zurück auf ihrem Bauernhof kümmert sich Hatidze um ihre handgemachten Bienenkörbe und ihre bettlägerige Mutter. Gelegentlich fährt sie in die Hauptstadt, um ihren Honig und die Körbe zu verkaufen.
Hatidze und die Bienen: eine grandiose Geschichte über das friedliche Zusammenleben von Mensch und Tier.
Hatidze führt ein genügsames Leben, die Natur ist ihre Heimstatt. Dies verrät auch ihr kleines und schlicht ausgestattetes Steinhäuschen.
Hatidze kümmert sich nicht nur um die Bienen, sondern auch um ihre altersschwache Mutter. Obwohl das Zusammenleben manchmal anstrengend wird, sind die zwei Frauen ein liebe- und respektvolles Team.
Am Ende des Tages ist Hatidze sicher: der Mensch und die Natur gehören zusammen. Wenn diese Balance gestört wird, werden die Gefahren unberechenbar.
Eines Tages lässt sich eine Nomadenfamilie auf dem Nachbargrundstück nieder und in Hatidzes beschauliches Bienenkönigreich ziehen schallende Motoren, sieben kreischende Kinder und 150 Kühe ein.
Doch Hatidze freut sich über die neue Gesellschaft und lässt weder sich noch ihre bewährte Imkerei oder ihre Zuneigung zu den Tieren stören. Doch bald trifft Hussein, das Oberhaupt der zugezogenen Familie, Entscheidungen, die Hatidzes Lebensweise für immer zerstören könnten.
Wie kaum ein anderer Dokumentarfilm erzählt LAND DES HONIGS eine grandiose und wahrhaftige Naturgeschichte. Mit den Mitteln filmischer Poesie stellen die Regisseure die Biene ins Epizentrum eines fundamentalen Widerspruchs unserer Zeit. LAND DES HONIGS spürt den Veränderungen nach, die sich in die Beziehung zwischen Mensch und Biene eingeschlichen und damit unser aller Welt für immer verändert haben.
Erscheinungsdatum: 21. November 2019 (Deutschland)
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Bienen! Immen! Sumseriche!
Wer sich je mit euch vergliche,
der verdient, dass man ihn töte!
Dass zumindest er erröte!
Denn, wie ihr in Tal und Berg schafft
ohne Zutun der Gewerkschaft,
ohne dass man euch bezahle,
ohne Streik und Lohnspirale,
täglich, stündlich drauf bedacht,
dass ihr für uns Honig macht,
ihr seid’s wert, dass man euch ehre!
Wobei vorzuschlagen wäre-
ob nun alt ihr, ob Novizen –
euch von heute ab zu siezen!
Unser Dank, unser Applaus
säh in etwa so dann aus:
„Sehr geehrte Honigbienen!
Wir Verbraucher danken Ihnen!“
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Bei der Anschaffung eines Imkerautos stellt sich so mancher die Frage, was so ein Vehikel können muss? Dies ist jedoch nicht einfach pauschal zu beantworten, da es ausschlaggebend ist, welche Art Imkerei betrieben wird. Ein Imker der ein paar Völker im Garten stehen hat, wird andere Ansprüche an sein Gefährt stellen, wie derjenige der eine Wanderimkerei über Stock und Stein ausübt.
Da ich mit meinem Imkermobil so manche Wald- und Feldwege befahren muss, war mir eine gewisse Geländetauglichkeit wichtig. Insbesondere sollte der Wagen, zuschaltbaren Allradantrieb, genügend Bodenfreiheit, sowie eine Anhängerkupplung besitzen.
Mit dem Anhänger unterwegs fürs Bienenvolk.
Nicht unwesentlich war für mich auch die Sparsamkeit bzw. der Kraftstoffverbrauch. Mein vorheriges Auto war ein Lada Niva 4×4, dieses Kultauto durchquerte zwar jedes Gelände mit Bravour, jedoch war der Verbrauch für solch eine 80-PS-Kutsche enorm und nicht mehr zeitgemäß.
Letztendlich viel meine Wahl auf einen JEEP RENEGADE. Dieses Auto hatte alles was ich begehrte und sogar noch einiges mehr an Komfort.
Um die Sache gänzlich abzurunden, habe ich meinem Imkermobil ein aussagekräftiges und dazu auch werbewirksames Dekor verpasst. Die Vordertüren werden von einem Stern mit imposanter Biene und Web-Adresse (www.bienengarten.eu) beflaggt. Und die Hintertüren werden von einem idyllischem Imker-Schatten-Bild geschmückt, auf dem u.a. auch mein Realschatten, das Wölfchen „Bakira“ zu sehen ist.
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Nichts gleicht der Seele so sehr wie die Biene, sie fliegt von Blüte zu Blüte wie die Seele von Stern zu Stern, und sie bringt den Honig heim wie die Seele das Licht.
Victor Hugo (1802 – 1885), französischer Schriftsteller
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Die Honigernte ist ein Highlight des Imkers und obwohl sie mit allem drum und dran sehr arbeitsintensiv ist, liebe ich diese Tätigkeit, bei der die Luft intensiv nach Honig und Wachs duftet.
Der Honig läuft durch das Spitz- Feinsieb.
Zur Ernte werden den Bienenstöcken Honigwaben entnommen, um diese dann später zu schleudern. Der Honig, der aus der Schleuder (Zentrifuge) kommt, wird bei uns 3-fach gesiebt und in lebensmittelechte Eimer abgefüllt. Während das flüssige Gold dann ein paar Tage darin ruht, wird regelmäßig abgeschäumt und auch gerührt, damit der Honig eine cremige Konsistenz erhält. Der fertige Honig kann dann nach dieser Prozedur in Gläser gefüllt und etikettiert werden.
Das Honigglas wird mit dem „flüssigen Gold“ befüllt.
Nun aber nach dieser kurzen Einleitung zum Tag des Geschehens.
Wir schreiben den 20. Juli 2019, es ist ein strahlender Hochsommertag mit blauem Himmel und Temperaturen um die 30° C. Bei den Stöcken hatte ich einen guten Tag vorher die Bienenflucht* eingesetzt, somit waren zur heutigen Ernte die Honigräume überwiegend bienenleer. Das hat den Vorteil, dass die Honigräume schnell verladen sind und es keine große Aufregung am Bienenstand gibt. Denn der Verlust des Honigs ist für die Bienen eine existenzielle Bedrohung und kann beim Volk Panik auslösen. Ich habe schon Imker gesehen die beim Ernten in einer schwarzen Wolke aus Bienen standen und auch beim Abtransport der Honigwaben/Honigräume von den Immen verfolgt wurden, da diese von ihrem wertvollen Vorrat noch retten wollten, was zu retten war.
Dank der Bienenflucht und weil ich auch den Bienen genug von ihrem eingetragenen Honig lasse, damit sie gut überwintern können, bleiben die Völker entspannt und alles ist friedlich im blühenden Bienengarten.
Bakira genießt die friedvolle Atmosphäre und lacht in die Kamera.
Mit der wertvollen Fracht am vorbereiteten Schleuderraum angekommen, kann es gleich los gehen.
Das Entdeckelungsgeschirr steht zum Einsatz bereit.
Die verdeckelten Waben müssen nun geöffnet werden, dazu werden die Wachsdeckel der Bienenwaben mit der Entdeckelungsgabel entfernt.
Danielle hat sichtlich Spaß am Entdeckeln der Waben.
Apropos, ein reifer Honig sollte einen Wassergehalt unter 18 % haben, damit dieser sicher vor Gärung ist. Ein guter Hinweis auf das Erreichen der Reife ist, wenn die Bienen die Honigzellen verdeckeln. Dann ist auf jeden Fall aus Sicht der Bienen der Honig fertig und für eine langfristige Lagerung geeignet. Zur Überprüfung kann der Imker mit einem Messgerät (Refraktometer) den Wassergehalt messen.
Von den Bienen verdeckelte Waben. – Der Honig ist reif!
Sind die Waben beidseitig bearbeitet bzw. entdeckelt, können diese in die Zentrifuge gesetzt und geschleudert werden.
Hebt man nach dem Schleudergang den Deckel, der sich noch drehenden Zentrifuge an, füllt sich durch den erzeugten Wind, der gesamte Raum mit einem grandiosen Honigduft, der wie eine Aromatherapie wirkt und angenehm die Sinne betört.
Der frische Honig läuft aus dem Ablasshahn.
Wenn dann noch darauffolgend zur Krönung, das flüssige Gold aus dem Ablasshahn der Honigschleuder läuft, erfüllt Ehrfurcht und Dankbarkeit mein Imkerherz für dieses Geschenk der Natur.
*Eine Bienenflucht ermöglicht eine schonende Honigernte für die Bienen und ist auch für den Imker eine große Erleichterung. Die Bienenflucht wird unter dem Honigraum eingesetzt und funktioniert wie eine Einbahnstraße für die Bienen. Diese können durch das Labyrinth nach unten, jedoch nicht mehr zurück in den obigen Honigraum. ⇒ Zurück zum Text
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