Die Geschichte dieser Schaubeute begann eher zufällig. Bei einem Ehepaar aus unserem Imkerverein durfte ich einen Bienenschwarm einfangen. Im Anschluss zeigten mir die beiden ihre Bienenstände und erzählten von ihrer langjährigen Leidenschaft für die Imkerei. Besonders beeindruckt hat mich dabei eine liebevoll gepflegte Oberländer/Rhöner Schaubeute. Als ich erfuhr, dass die Familie die Schaubeute verkaufen möchte, war mein Interesse sofort geweckt. Schon während unseres Gesprächs entstand die Idee, dieses besondere Stück Imkereigeschichte zu übernehmen und ihm einen Platz in unserem Vorgarten zu geben.
Als ich die Schaubeute dann wenig später erhielt, war ich erneut begeistert. Sie befand sich bereits in einem sehr guten Zustand und war liebevoll gepflegt. Dennoch wollte ich ihr eine ganz persönliche Note verleihen und sie harmonisch in unseren Vorgarten integrieren. Besonders wichtig waren mir einige farbliche Akzente. Die grünen Fensterläden und die Tür verleihen der Beute einen freundlichen und lebendigen Charakter. Ein besonderes Highlight sind die kleinen Biberschwanz-Dachschindeln mit einer Größe von nur 50 mm. Sie geben dem Dach eine traditionelle Optik und machen die Schaubeute zu einem echten Blickfang.
Damit sie dauerhaft sicher steht, habe ich die Beute auf vier stabile Pfosten montiert und mit einer Bodenplatte verschraubt. Der massive Steinsockel sorgt für einen festen Untergrund und fügt sich gleichzeitig harmonisch in das Gesamtbild des Vorgartens ein. So entstand Schritt für Schritt ein kleines Schmuckstück, das nun seinen festen Platz gefunden hat.
Die Bilder zeigen die einzelnen Veränderungen, vom ursprünglichen Zustand bis zur fertigen Schaubeute. Oft sind es nicht die großen Umbauten, sondern die liebevollen Details, die ein Projekt besonders machen.
Doch die Schaubeute soll nicht nur schön aussehen. Schon bald werden hier Honigbienen einziehen und das kleine Häuschen mit Leben füllen. Durch das Sichtfenster lässt sich dann das faszinierende Treiben eines Bienenvolkes beobachten: Wie die Bienen Waben bauen, Pollen und Nektar eintragen, ihre Brut versorgen und als perfekt eingespieltes Team zusammenarbeiten.
Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen nur wenig über Honigbienen wissen, möchte ich mit der Schaubeute einen kleinen Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit leisten. Sie bietet die Möglichkeit, die Bienen aus nächster Nähe zu beobachten und ihre enorme Bedeutung für Natur und Landwirtschaft besser zu verstehen.
Ich freue mich schon sehr auf den Einzug des neuen Bienenvolkes und darauf, die Entwicklung hier im Blog zu begleiten. Bis dahin schmückt die Schaubeute bereits unseren Vorgarten, als kleines Stück Imkerei und als tägliche Erinnerung daran, wie faszinierend die Welt der Bienen ist. 🐝🐝🐝
Mein Name ist Frank und ich bin mit Herz und Seele Tier- und Naturfreund. Vor über zehn Jahren entdeckte ich meine besondere Leidenschaft für die Bienen, wie alles begann und wie ich zur Imkerei kam, erfährst du hier: Hallo Welt! Liebe Bienen- und Naturfreunde!
Ich freue mich über jeden Austausch, über Fragen, Anregungen oder einfach gemeinsame Gedanken rund um Natur und Bienen.
Viel Freude beim Entdecken meiner Bienengartenwelt.
Ein stiller Wintertag im Bienengarten und doch liegt Bewegung in der Luft. Am 21. Dezember 2025, zur Zeit der Wintersonnenwende, tanzen Bienen vor der Beute. Vorsichtig, tastend, als würden sie prüfen, ob die Welt draußen noch da ist. Ein paar Flügelschläge im kalten Licht, ein kurzes Aufleuchten von Leben mitten im Dezember.
Diese kleinen Ausflüge sind mehr als nur Fliegen: Sie sind ein Zeichen von Vitalität, von innerer Wärme und vom feinen Gespür der Bienen für den richtigen Moment. Während die Natur ruht, atmet das Volk weiter, leise, konzentriert, verbunden. Das Volk lebt, es ist aufmerksam und nutzt die milde Witterung, um sich zu ordnen.
Dieses kurze Video hält einen jener seltenen Augenblicke fest, in denen der Winter seinen Griff lockert und der Bienengarten für einen Moment erzählt, dass alles seinen Rhythmus hat. Für einen Augenblick lässt der Winter dabei den Hauch des kommenden Frühlings spüren.
Mein Name ist Frank und ich bin mit Herz und Seele Tier- und Naturfreund. Vor über zehn Jahren entdeckte ich meine besondere Leidenschaft für die Bienen, wie alles begann und wie ich zur Imkerei kam, erfährst du hier: Hallo Welt! Liebe Bienen- und Naturfreunde!
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Viel Freude beim Entdecken meiner Bienengartenwelt.
der erste Advent ist da – eine schöne Gelegenheit, kurz innezuhalten, den Kerzenschein zu genießen und sich selbst etwas Gutes zu tun.
Im Licht von Tannengrün und Adventskerzen erinnert mich jeder Löffel Honig daran, wie viel Ruhe, Hingabe und Natur darin steckt. Unsere Bienen haben den Sommer über fleißig gesammelt – jetzt dürfen wir die goldene Süße ihres Jahreswerks miteinander teilen.
Ich wünsche euch einen besinnlichen Start in die Adventszeit – mit Momenten, die genauso warm und natürlich sind wie ein Tropfen echter Imkerhonig. 🕯✨🍯
Mein Name ist Frank und ich bin mit Herz und Seele Tier- und Naturfreund. Vor über zehn Jahren entdeckte ich meine besondere Leidenschaft für die Bienen, wie alles begann und wie ich zur Imkerei kam, erfährst du hier: Hallo Welt! Liebe Bienen- und Naturfreunde!
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Viel Freude beim Entdecken meiner Bienengartenwelt.
Seit 2004 in Südfrankreich in der Nähe von Bordeaux das erste Exemplar auftauchte, breitet sich die Asiatische Hornisse (Vespa velutina var. Nigrithorax) in rasendem Tempo immer weiter aus und richtet Millionenschaden an. Die ursprünglich aus Südostasien stammende Vespa velutina ist in unseren Breitengraden eine ernsthafte Gefahr für die Tier- und Pflanzenwelt. Diese invasive Art wurde zum ersten Mal 2014 in Deutschland entdeckt und hat mittlerweile enorm an Population zugenommen. Dazu kann die Vespa velutina auch für Menschen eine ernstzunehmende Bedrohung sein.
Insbesondere für heimische Insekten und die Imkerei stellt sie ein massives Problem da. Sie jagt und frisst bevorzugt Honigbienen und andere Insekten, was zu einer Bedrohung für Bestäubungsprozesse und die Insektenpopulationen führt. Durch ihre hohe Populationsdichte kann die asiatische Hornisse die Artenvielfalt gefährden und in manchen Fällen zu Ernteverlusten führen.
In Gebieten, in denen sich die Asiatische Hornisse ungebremst ausbreiten konnte, sind erhebliche Beeinträchtigungen an Bienenvölkern beobachtet worden. Um der Ausbreitung dieser invasiven Art entgegenzuwirken, ist es wichtig bei Beobachtungen eine Meldung, online über spezielle Plattformen oder an lokale Behörden zu machen!
Gefahren für die Tierwelt
Bienen:
Die asiatische Hornisse hat es besonders auf Honigbienen abgesehen und kann einen Bienenstock in kurzer Zeit erheblich schwächen oder zerstören. Die Verluste für Bienenvölker können dazu führen, dass sie den Winter nicht überstehen.
Andere Insekten:
Neben Bienen jagt die asiatische Hornisse auch eine Vielzahl anderer Insekten, darunter Fliegen, Käfer, Falter, Grashüpfer und Mücken. Dies kann die heimische Insektenpopulationen reduzieren und die biologische Vielfalt beeinträchtigen.
Bedeutung für Ökosysteme:
Durch den Rückgang der Bestäuber, wie Honigbienen und andere Wildbienen, kann es zu einer Beeinträchtigung der Bestäubung von Pflanzen kommen.
Gefahren für die Pflanzenwelt und Landwirtschaft
Ernteverluste:
In Gebieten mit hoher Populationsdichte kann die asiatische Hornisse auch an reifen Früchten, wie z.B. Weintrauben, fressen und so zu Ernteverlusten führen.
Mangelhafte Bestäubung:
Der Rückgang der Bestäuber-Insekten kann sich negativ auf die Erträge in der Landwirtschaft auswirken.
Wichtige Hinweise
Melden:
Wenn Sie eine asiatische Hornisse oder ein Nest sehen, melden Sie dies umgehend der zuständigen Naturschutzbehörde.
Nicht selbst entfernen:
Versuchen Sie auf keinen Fall, ein Nest selbst zu entfernen, da die Tiere aggressiv werden können. Es besteht Verwechslungsgefahr mit heimischen Hornissen, die unter Naturschutz stehen.
Abstand halten:
Halten Sie Abstand zu den Tieren, da sie stechen können, wenn sie sich bedroht fühlen.
Nest der Asiatische Hornisse (Vespa velutina)
Die asiatische Hornisse stellt eine erhebliche Bedrohung für Imker da, weil sie Bienen jagt, was zu Verlusten von Bienenvölkern führt. Imker können ihre Völker mit Schutzmaßnahmen wie Fluglochverengungen und Gitterschutz schützen und sollten unbedingt Sichtungen melden.
Auswirkungen auf Imker und Bienen
Jagd auf Honigbienen:
Die asiatische Hornisse jagt Honigbienen an den Fluglöchern der Stöcke.
Zerstörung von Bienenvölkern:
Sie tötet die Bienen, zerlegt sie und transportiert das Bruststück zum Füttern ihrer Larven ins Nest.
Stress für die Völker:
Die ständige Bedrohung kann Stress bei den Bienen verursachen und ihre Gesundheit und Widerstandsfähigkeit beeinträchtigen.
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit:
Die Bienenvölker können ihre normale Arbeit nicht mehr verrichten, da sie sich verteidigen müssen.
Schutzmaßnahmen für Imker
Fluglochverengungen:
Verkleinern Sie die Fluglöcher so, dass nur Bienen hindurchpassen.
Gitterschutz:
Eine Gittervorrichtung kann den Eingang sichern, sodass Hornissen nicht hineingelangen können
Auch im Bienengarten wurden aktuell die Fluglöcher der Beuten verengt.
Gesunde Völker:
Halten Sie Ihre Völker gesund, da gesunde Völker sich besser gegen Fressfeinde wehren können und allgemein widerstandsfähiger sind.
Standortwechsel:
Bei starker Bedrohung kann es sinnvoll sein, das Volk umzustellen, insbesondere bei Ablegern oder Schwärmen, die noch nicht voll entwickelt sind.
Melden von Sichtungen und Nestentfernung
Melden:
Die Meldepflicht für die Asiatische Hornisse ist in Deutschland nicht mehr flächendeckend vorhanden, da sie als weit verbreitet gilt und eine Ausrottung nicht mehr das Ziel ist. Allerdings bitten Behörden weiterhin um das Melden von Sichtungen (insbesondere von Nestern), um die Ausbreitung zu dokumentieren und gezielte Managementmaßnahmen zu ermöglichen. Die Meldung erfolgt über die jeweilige Meldeplattform des Bundeslandes, meist online oder an lokale Behörden. Es ist wichtig, die Meldung mit einem Foto zu versehen, um die Art sicher zu identifizieren.
Nestentfernung:
In einigen Bundesländern ist die Nestentfernung mittlerweile Aufgabe der Imker selbst, die dabei finanzielle Unterstützung erhalten können.
Nestsuche:
Um Nester zu finden, werden oft Locktöpfe eingesetzt, um die Hornissen anzufüttern und anschließend zu markieren, um den Weg zum Nest zu verfolgen. Auch Spürhunde können für die Nestsuche eingesetzt werden.
Wichtiger Hinweis zum Stich
Pheromon-Alarm:
Wenn Sie gestochen werden, sollten Sie sich umgehend entfernen. Das von Ihnen abgegebene Pheromon signalisiert anderen Hornissen eine akute Bedrohung, was zu weiteren Angriffen führen kann.
Am vergangenen Samstag (25.10.2025) richtete unser Imkerverein Zweibrücken und Umgebung e.V. ein Seminar zur Aus- und Fortbildung als Wespenberater aus. Die Referenten Herrn Peter Tauchert (30 Jahre Wespenberater und Umsiedler, www.aktion-wespenschutz.de) und Herrn Hans Jörg Schreyer (Vespa Velutina Fachmann aus dem benachbarten Saarland) hielten das Tagesseminar ab. Neben der Vespa Velutina wurde auch die Wespe und Hornisse im Allgemeinen behandelt.
Schwerpunkte der Fachausbildung:
Zyklus und Biologie
der heimischen, staatenbildenden Wespenarten
Durchführung von Beratungsgesprächen Im Umgang mit Wespen und Hornissen, am Telefon oder vor Ort
Bestimmung der Wespenarten Durch artspezifische Merkmale und deren Nestbauten
Detailinformation zur Vespa velutina u.a. zu den Themen Biologie, Ausbreitungsverhalten, Geschlechtsdifferenzierung, imkerliche Maßnahmen, fachgerechte Entfernung von Nestern, Nestsuche, Arbeitsschutz, etc.
Da die invasive Asiatische Hornisse (Vespa velutina var. Nigrithorax), eine erhebliche Bedrohung für heimische Insekten wie Honigbienen und damit für die Biodiversität darstellt, ist es wichtig Maßnahmen zu ergreifen. Dabei kann jeder mithelfen, indem er Sichtungen meldet.
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Mit einer Fläche von 4000 m² liegt der Bienengarten in einer Waldlandschaft auf der Sickinger Höhe im südwestlichen Rheinland-Pfalz. Durch das Waldgebiet fließt ein kleiner Bach und es gibt mehrere Quellen. Der Waldrand ist eingesäumt von Wiesen und Feldern.
Bakira in ihrem Reich!
Die Goldrute blüht mit leuchtend gelben Blütenständen.
Holz ist ein wertvoller, nachwachsender Rohstoff mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten als Bau-, Werk- und Energieträger. Durch das Wachstum binden Bäume CO₂ aus der Atmosphäre, speichern Kohlenstoff langfristig und sind somit ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Holz ist vielseitig einsetzbar, ersetzt erdölbasierte Produkte und fossile Brennstoffe, und gewinnt durch nachhaltige Forstwirtschaft an Bedeutung.
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Beim abendlichen Spaziergang mit meinem Wölfchen, entdeckte ich beim Sperrmüll ein altes Möbelstück. Beim näheren betrachten kam mir die Idee, diese Kommode mit zwei Schubladen zu einem Beutenbock für 3 Bienenbehausungen umzufunktionieren.
Gedacht – getan! Ich transportierte den Fund zu mir. Jetzt ging es an die Restauration. Eigentlich war nicht viel zu tun, den Korpus, die Schubladen, Füße etc. musste ich etwas richten, fixieren und neu verleimen. Zu guter Letzt bekam das Teil noch einen Schutz-Anstrich und ich konnte den neuen Bienenstand am ausgesuchten Platz mit Einschlaghülsen montieren.
Um den Beutenbock widerstandfähiger gegen Wind & Wetter zu machen, brachte ich Dachpappe auf der Standfläche an und rahmte die Kanten mit Aluminium-Winkelleisten. Rechts und links montierte ich zwei Eisenschienen und darauf das Anflugbrett für die Bienen.
Jetzt mussten nur noch die Beuten daraufgestellt werden und meine summenden Freunde konnten einziehen.
Weitere „Wohnungen“ im Bienengarten: Zuhause im Bienengarten
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Was wird an diesem Tag gefeiert? Es ist der Geburtstag von Anton Janscha (*20. Mai 1734, Greznica, Slowenien), dem Erfinder der Imkerei mit Zargen. Die Organisation der Vereinten Nationen hat diesen Tag 2018 zum ersten Mal gefeiert, um auf die wichtige Rolle und den Rückgang der Bienen aufmerksam zu machen.*
Nun, für mich ist jeder Tag Bienentag! 😀🐝
Bitte denkt alle immer daran, die Bedeutung von Bienen als Bestäuber, für Biodiversität und Ernährungssicherheit ist elementar für die Menschheit!
Damit sie auch weiter auf unserer Welt existieren, kann jeder einzelne von uns Bienen unterstützen. Ob im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse: Mit bienenfreundlichen Pflanzen schaffen wir den Insekten wertvolle Nahrungsquellen. 🌸🐝
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