Am 25. Februar 2026 erwartete mich in meinem Bienengarten ein wunderbarer Anblick: Zwischen den noch winterlichen Farben des Waldes hatte sich über Nacht ein ganzes Meer aus blühenden Krokussen ausgebreitet. Wie kleine farbige Lichtpunkte leuchteten sie im Sonnenlicht und kündigte unübersehbar den nahenden Frühling an.
Kaum hatte die Sonne ihre Kraft entfaltet, erwachte der Platz zum Leben. Meine Bienen nutzten die Gelegenheit sofort und flogen emsig von Blüte zu Blüte. Auch Hummeln und die ersten Schmetterlinge waren zu Gast und labten sich an dem reich gedeckten Tisch aus Nektar und Pollen. Es ist immer wieder ein berührender Moment, wenn nach den langen Wintermonaten wieder Leben in den Bienengarten zurückkehrt.
Diese frühen Blüten sind für die Insekten von unschätzbarem Wert. Sie liefern die erste wichtige Nahrung und stärken die Völker für die kommende Saison. Für mich als Imker ist es ein Zeichen der Hoffnung und ein Versprechen für ein neues Bienenjahr.
Solche Augenblicke erinnern mich daran, wie wichtig naturnahe Flächen sind – Orte, an denen Bienen und andere Bestäuber Nahrung und Lebensraum finden können.
Der Frühling ist auf dem Weg.
Auch in den vergangenen Jahren haben mich die Frühblüher in meinem Bienengarten immer wieder begeistert. Besonders die Krokusse gehören zu den ersten und wichtigsten Nahrungsquellen für meine Bienen nach der Winterruhe. Es ist jedes Jahr aufs Neue faszinierend zu beobachten, wie zuverlässig die Natur den Start in die neue Saison einläutet.
Wer diese Entwicklung in den letzten Jahren mitverfolgen möchte, findet hier einige meiner früheren Beiträge und Beobachtungen rund um die Krokusblüte und den Beginn des neuen Bienenjahres.
Vortrag vom 17.01.2026 in Rieschweiler Referent: Ralf Alles Thema: Erfolgreich imkern mit biotechnischen Maßnahmen Schwerpunkt: Künstliche Brutpause durch das Käfigen der Königin
Anmerkung: Dieser Beitrag basiert auf meiner Teilnahme am Vortrag von Ralf Alles am 17.01.2026 in Rieschweiler. Die Darstellung erfolgt nach bestem Wissen aus eigenen Mitschriften und stellt keine offizielle oder vollständige Wiedergabe des Vortrags dar.
Grundlegende Voraussetzungen für erfolgreiche Biotechnik Damit biotechnische Maßnahmen zuverlässig funktionieren, müssen einige elementare Voraussetzungen erfüllt sein:
Standort des Bienenvolkes
Behausung und Beutensystem
Wärmehaushalt
Klima in der Beute
Einhaltung des Bee Space
Pilzköpfe statt Hoffmann-Seitenteile
Angepasster Brutraum
Ausgewogene Ernährung der Völker
Imkern wie vor 40–50 Jahren? Ein einfaches Zurück zu früheren Methoden ist nicht möglich, denn:
Das Wetter hat sich deutlich verändert
Tier- und Pflanzenwelt haben sich gewandelt
Auch die Bienen selbst haben sich verändert
Neue Parasiten sind hinzugekommen
Die zwei größten Probleme der heutigen Imkerei
1. Die Varroa-Milbe und die von ihr übertragenen Viren
2. Veränderte Wetterverläufe mit langen Warmphasen und milden Wintern
Übergeordnetes Ziel:
Langfristig sollen durch gezielte Zucht varroaresistenter Bienen, sowohl chemische als auch biotechnische Behandlungen weitestgehend reduziert oder überflüssig werden.
Der Königinnenisolator Bevor es um die praktische Anwendung geht, hier eine kurze Erklärung zum Aufbau und zur Form des verwendeten Königinnenisolators:
Der Isolator besteht aus einem kompletten Holzrahmen mit 1 cm Stärke, dadurch können die Bienen innerhalb des Isolators keine Waben bauen.
Die exakten Maße sind weniger entscheidend als die Wirtschaftlichkeit: Aus einem Gitter von 50 × 50 cm lassen sich problemlos zwei Isolatoren herstellen.
Bei der Verwendung von Kunststoffgittern sollte unbedingt auf gute Qualität geachtet werden. Günstige Importgitter sind häufig scharfkantig, hier besteht Verletzungsgefahr für die Bienen (Flügel, Beine).
Auf einer Seite sind die Gitter fest verschraubt, auf der gegenüberliegenden Seite ermöglichen Ösenschrauben ein flexibles Öffnen des Isolators.
Die gerade Seite des Isolators zeigt in Richtung Flugloch, die schräge Seite nach hinten (Kaltbau).
Bei Warmbau wäre eine trapezförmige Bauweise sinnvoller.
Entlang der schrägen Seite können die Bienen problemlos vorbeilaufen und im Winter ihre Traube bilden.
Die Königin hält sich erfahrungsgemäß überwiegend auf der schrägen Seite des Isolators auf.
Im Vergleich zu kleinen oder einseitigen Käfigen (z. B. Scalvini-Käfig) bietet der Isolator der Königin deutlich mehr Bewegungsfreiheit.
Isolation der Königin im Spätsommer Unkompliziert und problemlos umsetzbar
Chemisch-technische Behandlung
Nach der letzten Frühjahrstracht, idealerweise bei einer kurzen Trachtlücke, oft bereits Ende Mai oder im Juni, spätestens jedoch in den ersten Julitagen, wird die Königin in den Isolator gesetzt.
Nach 24 Tagen wird die Königin wieder freigelassen. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich alle Varroamilben auf den erwachsenen Bienen.
Die Wirksamkeit herkömmlicher Behandlungsmittel ist jetzt am höchsten.
Die Sublimation von Oxalsäure wirkt ausschließlich bei Brutfreiheit.
Biotechnische Behandlung mit Fangwabe
Nach 17 Tagen wird die Königin auf eine dunkle Wabe freigelassen.
Hinter der dunklen Fangwabe befindet sich ein senkrechtes Absperrgitter, sodass die Königin ausschließlich auf dieser Wabe legen kann. Da Varroamilben Brut auf Randwaben ungern befallen, werden vor die dunkle Fangwabe zwei Mittelwände gehängt.
Von links nach rechts, hinter der Beute stehend,
ergibt sich folgende Anordnung: Thermoschied/Schied – Mittelwand – Mittelwand – dunkle Wabe (Fangwabe) – senkrechtes Absperrgitter – restliche Waben.
Die dunkle Wabe dient als sogenannte Fangwabe und konzentriert gezielt die gesamte Brut, und damit den überwiegenden Teil der Varroamilben, auf eine einzige Wabe.
Die Königin verbleibt 12 Tage auf der Fangwabe und wird anschließend von dieser entnommen und auf die anderen Waben rechts vom senkrechten Absperrgitter gesetzt.
Die Fangwabe und das senkrechte Absperrgitter verbleiben weitere 8–9 Tage im Volk. Zu diesem Zeitpunkt ist die Fangwabe vollständig verdeckelt, und ca. 90 % der Varroamilben befinden sich in dieser Wabe.
Die Varroa-Brut befindet sich überwiegend im lila-Augen- bzw. dunklen Augenstadium, ideal für eine echte Befallskontrolle direkt in der Zelle.
Die Fangwabe wird entnommen, die Zellen werden geöffnet und mit einem Mikroskop oder einer alternativen 200-fachen Vergrößerung auf Varroavermehrung untersucht.
Anhand dieses Ergebnisses lässt sich erkennen, welche Völker gute Resistenzeigenschaften besitzen und nachzuchtwürdig sind. Bei Völkern mit hohem Vermehrungsgrad der Milben wird die Königin abgedrückt und ersetzt.
Grundsätzlich gilt für beide Verfahren
Durch die Brutfreiheit können auch weitere dunkle Waben entnommen und durch Mittelwände ersetzt werden, eine sehr einfache und effektive Wabenhygiene.
Mittelwände werden zu dieser Zeit besonders gut ausgebaut.
Einige Völker legen im Sommer von selbst Brutpausen ein, der Isolator unterstützt diesen natürlichen Vorgang.
Varroa-Befall unbedingt kontrollieren! Nicht blind behandeln!
Vorteile der Spätsommerisolation
Biotechnische Varroabehandlung möglich
Chemische Behandlung hoch effizient durch Brutfreiheit
Optimale Wabenhygiene durch Entnahme dunkler Waben und Neuordnung des Brutraums
Nach dem Freilassen der Königin beginnt eine sehr intensive Legetätigkeit, wodurch gezielt Winterbienen erzeugt werden. Dabei ist eine sehr gute Pollenversorgung zwingend erforderlich, da Brut, insbesondere für Winterbienen, eine optimale Versorgung mit Proteinen, Aminosäuren und Vitaminen benötigt.
Isolation der Königin über den Winter Ein Verfahren, das Geduld erfordert und individuell an die eigene Imkerei angepasst werden muss.
Ablauf der Winterisolation
Ab Anfang bis spätestens Mitte Oktober wird die Königin in den Isolator gesetzt, meist zwischen Wabe 2 und 3 oder 3 und 4.
Nach 24 Tagen ist das Volk sicher brutfrei.
Wetterabhängig wird das Volk frühestens 15 Tage nach dem Käfigen oder später ein letztes Mal geöffnet.
Der Wintersitz der Bienen muss bekannt sein.
Links und rechts vom Isolator werden jeweils mindestens zwei zu etwa ⅔ gefüllte Futterwaben platziert.
Danach folgen Schiede (Thermoschiede), angepasst an die Volksstärke.
Randwaben und Thermoschiede werden von der Beutenwand abgerückt, um Schimmelbildung vorzubeugen.
Milbenbefall prüfen und nur bei Bedarf behandeln.
Chemische Behandlungen erzeugen Stress und können zum Verlust der gekäfigten Königin führen.
Die Königin bleibt bis Mitte Januar, spätestens erste Februartage im Isolator und wird dann freigelassen.
Käfigen: Ab Anfang bis spätestens Mitte Oktober wird die Königin in den Isolator gesetzt.
Öffnen: Wetterabhängig wird das Volk frühestens nach 15 Tagen erneut geöffnet.
Freilassen: Das Freilassen der Königin erfolgt Mitte Januar, spätestens in den ersten Februartagen.
Vorteile der Winterisolation
Simulation eines künstlichen Winters, die Bienen kommen zur Ruhe.
Sehr geringer Futterverbrauch ohne Brut.
Einwinterung mit ca. 10–12 kg Futter ausreichend.
Deutliche Kostenersparnis bei hohen Futterpreisen.
Winterbienen bleiben langlebig.
Varroa kann sich ohne Brut nicht vermehren.
Nach dem Freilassen der Königin starke Legetätigkeit. Volk ist zur Frühtracht bereit.
Häufige Fehler bei der Winterisolation
Falsche Einschätzung der Volksstärke
Zu viele Waben aus Angst vor Futtermangel
Wintersitz der Bienen nicht bekannt
Keine Anpassung der Wabenordnung nach dem Käfigen
Fehlender Einsatz von Schieden
Fazit
Die Winterisolation ist anspruchsvoll und sollte zunächst vorsichtig getestet werden. Standort, Wetter und Betriebsweise unterscheiden sich stark und erfordern individuelle Anpassungen.
Die Sommerisolation hingegen ist unkomplizierter und problemlos umsetzbar.
Ralf Alles (Schatzmeister & Mitgliederverwaltung, Landesverband Baden-Württemberg, Buckfastimker-Süd e.V.)
Ein stiller Wintertag im Bienengarten und doch liegt Bewegung in der Luft. Am 21. Dezember 2025, zur Zeit der Wintersonnenwende, tanzen Bienen vor der Beute. Vorsichtig, tastend, als würden sie prüfen, ob die Welt draußen noch da ist. Ein paar Flügelschläge im kalten Licht, ein kurzes Aufleuchten von Leben mitten im Dezember.
Diese kleinen Ausflüge sind mehr als nur Fliegen: Sie sind ein Zeichen von Vitalität, von innerer Wärme und vom feinen Gespür der Bienen für den richtigen Moment. Während die Natur ruht, atmet das Volk weiter, leise, konzentriert, verbunden. Das Volk lebt, es ist aufmerksam und nutzt die milde Witterung, um sich zu ordnen.
Dieses kurze Video hält einen jener seltenen Augenblicke fest, in denen der Winter seinen Griff lockert und der Bienengarten für einen Moment erzählt, dass alles seinen Rhythmus hat. Für einen Augenblick lässt der Winter dabei den Hauch des kommenden Frühlings spüren.
der erste Advent ist da – eine schöne Gelegenheit, kurz innezuhalten, den Kerzenschein zu genießen und sich selbst etwas Gutes zu tun.
Im Licht von Tannengrün und Adventskerzen erinnert mich jeder Löffel Honig daran, wie viel Ruhe, Hingabe und Natur darin steckt. Unsere Bienen haben den Sommer über fleißig gesammelt – jetzt dürfen wir die goldene Süße ihres Jahreswerks miteinander teilen.
Ich wünsche euch einen besinnlichen Start in die Adventszeit – mit Momenten, die genauso warm und natürlich sind wie ein Tropfen echter Imkerhonig. 🕯✨🍯
Wenn Sie eine asiatische Hornisse (vespa velutina) oder ein Nest finden, melden Sie dies umgehend der zuständigen Naturschutzbehörde, idealerweise mit einem Foto und genauen Standortdaten (Adresse/GPS-Standort).
Da die invasive Asiatische Hornisse (Vespa velutina var. Nigrithorax), eine erhebliche Bedrohung für heimische Insekten wie Honigbienen und damit für die Biodiversität darstellt, ist es wichtig Maßnahmen zu ergreifen. Dabei kann jeder mithelfen, indem er Sichtungen meldet.
Nestentfernung am Zweibrücker Kreisel mit W. Mang, Frank Werner & Tanja Schneider.
Nutzen Sie dafür die Meldeportale der Bundesländer oder die NABU-Plattform in Zusammenarbeit mit naturgucker.de. Versuchen Sie niemals, Nester selbst zu entfernen, da dies gefährlich ist.
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) hat einen klar strukturierten Jahreszyklus, der eng mit den Jahreszeiten und dem Nahrungsangebot verbunden ist. Ihr Verhalten folgt jedes Jahr demselben Muster – von der Überwinterung der Jungkönigin bis zum Absterben des alten Volkes im Herbst/Winter. Dieser Ablauf ist wichtig zu kennen, um die Ausbreitung der Art zu verstehen und geeignete Maßnahmen im Umwelt- und Bienenschutz abzuleiten.
Winter: Dezember bis Februar Die neue Königin überwintert
Im Spätherbst stirbt das gesamte Volk ab, einschließlich der Arbeiterinnen und Drohnen. Nur die neu geschlüpften Jungköniginnen überleben. Sie suchen sich ein geschütztes Plätzchen – etwa unter Baumrinden oder in Laubschichten – und fallen dort in Winterstarre. In dieser Zeit sind keine Nester aktiv.
Frühjahr: März bis April Die Königin erwacht und baut das Primärnest
Mit den ersten wärmeren Tagen im März erwacht die Jungkönigin aus der Winterruhe. Sie beginnt sofort nach energiereichen Nahrungsquellen zu suchen. Kurz darauf startet sie mit dem Bau des Primärnestes, meist an geschützten Orten wie Schuppen, Dachvorsprüngen oder niedrigen Baumhöhlen.
Sobald die ersten Eier gelegt sind, übernimmt die Königin alle Aufgaben allein:
– Nestbau – Brutpflege – Nahrungssuche
Die ersten Arbeiterinnen schlüpfen ab Ende April/Anfang Mai.
Frühsommer: Mai bis Juni Arbeiterinnen schlüpfen
Im Mai schlüpfen die ersten Arbeiterinnen und nehmen der Königin die Aufgaben ab. Sie kümmern sich um:
– Nahrungssuche (vor allem Eiweiß) – Nestbau – Brutpflege
Die Königin widmet sich ab diesem Zeitpunkt ausschließlich der Eiablage.
Sommer: Juli bis September Das Volk wächst und erreicht seine maximale Größe
Ab Juli wächst das Volk rasant. Das Nest wird vergrößert oder es wird ein Sekundärnest gebaut – oft hoch oben in Bäumen und mit mehreren tausend Zellen.
Ab diesem Zeitpunkt werden Honigbienen und andere Insekten besonders stark bejagt. Die Arbeiterinnen benötigen große Mengen Protein, um die intensive Brutpflege zu bewältigen. Im Spätsommer erreicht ein Volk seine maximale Stärke von mehreren hundert bis über tausend Individuen.
Herbst: Oktober bis November Jungköniginnen entstehen und das alte Volk stirbt
Im Herbst produziert das Volk neue Geschlechtstiere:
– Jungköniginnen – Drohnen
Nach der Begattung verlassen die jungen Königinnen das Nest, suchen einen Ort zur Überwinterung und starten im nächsten Jahr einen neuen Zyklus.
Das alte Volk bricht im Oktober/November zusammen:
– Die Arbeiterinnen sterben ab. – Die Drohnen ebenfalls. – Das Nest wird aufgegeben und nicht wieder genutzt.
Fazit Der Jahreszyklus der Vespa velutina folgt einem klaren Rhythmus:
Dieses Wissen ist nicht nur für Naturschützer und Imker wichtig, sondern auch für Bürgerinnen und Bürger, um Funde richtig einordnen zu können. Entscheidend ist: Bekämpfungsmaßnahmen sind nur in bestimmten Phasen sinnvoll, insbesondere bevor sich Jungköniginnen entwickeln.
Seit 2004 in Südfrankreich in der Nähe von Bordeaux das erste Exemplar auftauchte, breitet sich die Asiatische Hornisse (Vespa velutina var. Nigrithorax) in rasendem Tempo immer weiter aus und richtet Millionenschaden an. Die ursprünglich aus Südostasien stammende Vespa velutina ist in unseren Breitengraden eine ernsthafte Gefahr für die Tier- und Pflanzenwelt. Diese invasive Art wurde zum ersten Mal 2014 in Deutschland entdeckt und hat mittlerweile enorm an Population zugenommen. Dazu kann die Vespa velutina auch für Menschen eine ernstzunehmende Bedrohung sein.
Insbesondere für heimische Insekten und die Imkerei stellt sie ein massives Problem da. Sie jagt und frisst bevorzugt Honigbienen und andere Insekten, was zu einer Bedrohung für Bestäubungsprozesse und die Insektenpopulationen führt. Durch ihre hohe Populationsdichte kann die asiatische Hornisse die Artenvielfalt gefährden und in manchen Fällen zu Ernteverlusten führen.
In Gebieten, in denen sich die Asiatische Hornisse ungebremst ausbreiten konnte, sind erhebliche Beeinträchtigungen an Bienenvölkern beobachtet worden. Um der Ausbreitung dieser invasiven Art entgegenzuwirken, ist es wichtig bei Beobachtungen eine Meldung, online über spezielle Plattformen oder an lokale Behörden zu machen!
Gefahren für die Tierwelt
Bienen:
Die asiatische Hornisse hat es besonders auf Honigbienen abgesehen und kann einen Bienenstock in kurzer Zeit erheblich schwächen oder zerstören. Die Verluste für Bienenvölker können dazu führen, dass sie den Winter nicht überstehen.
Andere Insekten:
Neben Bienen jagt die asiatische Hornisse auch eine Vielzahl anderer Insekten, darunter Fliegen, Käfer, Falter, Grashüpfer und Mücken. Dies kann die heimische Insektenpopulationen reduzieren und die biologische Vielfalt beeinträchtigen.
Bedeutung für Ökosysteme:
Durch den Rückgang der Bestäuber, wie Honigbienen und andere Wildbienen, kann es zu einer Beeinträchtigung der Bestäubung von Pflanzen kommen.
Gefahren für die Pflanzenwelt und Landwirtschaft
Ernteverluste:
In Gebieten mit hoher Populationsdichte kann die asiatische Hornisse auch an reifen Früchten, wie z.B. Weintrauben, fressen und so zu Ernteverlusten führen.
Mangelhafte Bestäubung:
Der Rückgang der Bestäuber-Insekten kann sich negativ auf die Erträge in der Landwirtschaft auswirken.
Wichtige Hinweise
Melden:
Wenn Sie eine asiatische Hornisse oder ein Nest sehen, melden Sie dies umgehend der zuständigen Naturschutzbehörde.
Nicht selbst entfernen:
Versuchen Sie auf keinen Fall, ein Nest selbst zu entfernen, da die Tiere aggressiv werden können. Es besteht Verwechslungsgefahr mit heimischen Hornissen, die unter Naturschutz stehen.
Abstand halten:
Halten Sie Abstand zu den Tieren, da sie stechen können, wenn sie sich bedroht fühlen.
Nest der Asiatische Hornisse (Vespa velutina)
Die asiatische Hornisse stellt eine erhebliche Bedrohung für Imker da, weil sie Bienen jagt, was zu Verlusten von Bienenvölkern führt. Imker können ihre Völker mit Schutzmaßnahmen wie Fluglochverengungen und Gitterschutz schützen und sollten unbedingt Sichtungen melden.
Auswirkungen auf Imker und Bienen
Jagd auf Honigbienen:
Die asiatische Hornisse jagt Honigbienen an den Fluglöchern der Stöcke.
Zerstörung von Bienenvölkern:
Sie tötet die Bienen, zerlegt sie und transportiert das Bruststück zum Füttern ihrer Larven ins Nest.
Stress für die Völker:
Die ständige Bedrohung kann Stress bei den Bienen verursachen und ihre Gesundheit und Widerstandsfähigkeit beeinträchtigen.
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit:
Die Bienenvölker können ihre normale Arbeit nicht mehr verrichten, da sie sich verteidigen müssen.
Schutzmaßnahmen für Imker
Fluglochverengungen:
Verkleinern Sie die Fluglöcher so, dass nur Bienen hindurchpassen.
Gitterschutz:
Eine Gittervorrichtung kann den Eingang sichern, sodass Hornissen nicht hineingelangen können
Auch im Bienengarten wurden aktuell die Fluglöcher der Beuten verengt.
Gesunde Völker:
Halten Sie Ihre Völker gesund, da gesunde Völker sich besser gegen Fressfeinde wehren können und allgemein widerstandsfähiger sind.
Standortwechsel:
Bei starker Bedrohung kann es sinnvoll sein, das Volk umzustellen, insbesondere bei Ablegern oder Schwärmen, die noch nicht voll entwickelt sind.
Melden von Sichtungen und Nestentfernung
Melden:
Die Meldepflicht für die Asiatische Hornisse ist in Deutschland nicht mehr flächendeckend vorhanden, da sie als weit verbreitet gilt und eine Ausrottung nicht mehr das Ziel ist. Allerdings bitten Behörden weiterhin um das Melden von Sichtungen (insbesondere von Nestern), um die Ausbreitung zu dokumentieren und gezielte Managementmaßnahmen zu ermöglichen. Die Meldung erfolgt über die jeweilige Meldeplattform des Bundeslandes, meist online oder an lokale Behörden. Es ist wichtig, die Meldung mit einem Foto zu versehen, um die Art sicher zu identifizieren.
Nestentfernung:
In einigen Bundesländern ist die Nestentfernung mittlerweile Aufgabe der Imker selbst, die dabei finanzielle Unterstützung erhalten können.
Nestsuche:
Um Nester zu finden, werden oft Locktöpfe eingesetzt, um die Hornissen anzufüttern und anschließend zu markieren, um den Weg zum Nest zu verfolgen. Auch Spürhunde können für die Nestsuche eingesetzt werden.
Wichtiger Hinweis zum Stich
Pheromon-Alarm:
Wenn Sie gestochen werden, sollten Sie sich umgehend entfernen. Das von Ihnen abgegebene Pheromon signalisiert anderen Hornissen eine akute Bedrohung, was zu weiteren Angriffen führen kann.
Am vergangenen Samstag (25.10.2025) richtete unser Imkerverein Zweibrücken und Umgebung e.V. ein Seminar zur Aus- und Fortbildung als Wespenberater aus. Die Referenten Herrn Peter Tauchert (30 Jahre Wespenberater und Umsiedler, www.aktion-wespenschutz.de) und Herrn Hans Jörg Schreyer (Vespa Velutina Fachmann aus dem benachbarten Saarland) hielten das Tagesseminar ab. Neben der Vespa Velutina wurde auch die Wespe und Hornisse im Allgemeinen behandelt.
Schwerpunkte der Fachausbildung:
Zyklus und Biologie
der heimischen, staatenbildenden Wespenarten
Durchführung von Beratungsgesprächen Im Umgang mit Wespen und Hornissen, am Telefon oder vor Ort
Bestimmung der Wespenarten Durch artspezifische Merkmale und deren Nestbauten
Detailinformation zur Vespa velutina u.a. zu den Themen Biologie, Ausbreitungsverhalten, Geschlechtsdifferenzierung, imkerliche Maßnahmen, fachgerechte Entfernung von Nestern, Nestsuche, Arbeitsschutz, etc.
Da die invasive Asiatische Hornisse (Vespa velutina var. Nigrithorax), eine erhebliche Bedrohung für heimische Insekten wie Honigbienen und damit für die Biodiversität darstellt, ist es wichtig Maßnahmen zu ergreifen. Dabei kann jeder mithelfen, indem er Sichtungen meldet.
Stockmeissel mit Wabenheber | J-Form | Signalfarbe rot
Qualität und Funktionalität in einem Werkzeug
Dieser Hebe- und Stockmeißel vereint Qualität und Funktionalität in einem Werkzeug und wurde speziell den Bedürfnissen der Imkerei angepasst. Gefertigt aus rostfreiem Edelstahl und ausgestattet mit einem integrierten Wabenheber. Der multifunktionale Stockmeisel kann als Hebe- und Stemmeisen, Schaber, Rahmenreiniger sowie Nagel-Zieher verwendet werden. Das Loch des Nagel-Ziehers kann auch perfekt zum Aufhängen des Tools genutzt werden. Die rote Signalarbe ist hilfreich den Stockmeisel schnell zu finden, wenn er z.B. im Gras liegt.
– Länge: ca. 27 cm
– Stärke: 2,5 mm
– Material: Edelstahl
– Mit roter Signalfarbe
Mit einer Fläche von 4000 m² liegt der Bienengarten in einer Waldlandschaft auf der Sickinger Höhe im südwestlichen Rheinland-Pfalz. Durch das Waldgebiet fließt ein kleiner Bach und es gibt mehrere Quellen. Der Waldrand ist eingesäumt von Wiesen und Feldern.
Bakira in ihrem Reich!
Die Goldrute blüht mit leuchtend gelben Blütenständen.
Holz ist ein wertvoller, nachwachsender Rohstoff mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten als Bau-, Werk- und Energieträger. Durch das Wachstum binden Bäume CO₂ aus der Atmosphäre, speichern Kohlenstoff langfristig und sind somit ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Holz ist vielseitig einsetzbar, ersetzt erdölbasierte Produkte und fossile Brennstoffe, und gewinnt durch nachhaltige Forstwirtschaft an Bedeutung.
Einhand Zeichenfänger
Fangen & Markieren in einem Gerät
Mit diesem Gerät können Sie die Königin schnell und einfach fangen und gleichzeitig sicher unter dem Zeichengitter fixieren und anschließend zeichnen. Mit einer Größe von etwa 6 x 4 cm und einer Höhe von 9 cm ist das Gerät handlich und einfach zu bedienen. Es ermöglicht Ihnen, Ihre Königinnen sicher, stressfrei und effizient zu kennzeichnen.
– Maße: ca. 6 x 4 cm
– Höhe: ca. 9 cm
– Gewicht: ca. 80 g
– Fangen, Fixieren und Zeichnen der Bienenkönigin mit nur einer Hand
– Material: Kunststoff, transparent & pflegeleicht
– Anwendung: Königinnen-Zeichnung
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Funktional
Immer aktiv
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